Vom Shopaholic zum Minimalist – Eine Reise zu mir selbst

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10. Dezember 2023

Unter dem grellen Licht der Kaufhausbeleuchtung fand meine Reise statt. Eine Reise, die nicht nur durch leuchtende Schaufenster, sondern durch die Tiefen meiner Seele führte. Vom Shopaholic zum Minimalist – ein Weg, der von Emotionen gepflastert war.

Die Versuchung der Konsumwelt und die Leere im Herzen

Es begann mit einem scheinbar harmlosen Einkaufsbummel. Wie so oft ließ ich mich von den bunten Farben der Schaufenster und den verführerischen Rabatten locken. Der Rausch des Konsums war meine Droge, und ich war süchtig danach. Doch im Überfluss verlor ich mich selbst.

Die Taschen voller Besitz, das Herz jedoch leer

Die Freude über jeden neuen Kauf war von kurzer Dauer. Die Taschen voller Besitztümer, aber das Herz leer. Ein Stückchen Glück verlor ich bei jedem Swipe meiner Kreditkarte. Doch der leere Platz in meinem Inneren konnte nicht durch Materielles gefüllt werden.

Der Berg von Besitztümern – Ein Spiegel meiner Seele

Mit einem Berg von Kleidung und Accessoires erkannte ich, dass ich mehr besaß, als ich jemals tragen könnte. Der Kleiderschrank quoll über, doch das Glücksgefühl verblasste mit jedem Stück Stoff, das sich ansammelte. Die Zeit war gekommen, innezuhalten und sich selbst zu begegnen.

Die Entscheidung für Minimalismus und die Trennung von Emotionen

Die Entscheidung, Minimalismus zu leben, war nicht leicht. Der Verzicht auf Überflüssiges bedeutete, sich von Emotionen zu trennen. Die Angst vor dem Verlust, die Unsicherheit, ob der Verzicht auf materiellen Besitz ein Verzicht auf Glück bedeutete – all diese Gefühle begleiteten mich auf meinem Weg zum Minimalismus.

Abschied von der Vergangenheit – Innerer und äußerer Wandel

Das Ausmisten meines Lebens begann nicht nur im Kleiderschrank, sondern auch in meinem Inneren. Jedes Teil, das ich ablegte, war wie ein Stück meiner Vergangenheit, das ich losließ. Doch mit jedem Abschied gewann ich Raum – Raum für neue Erfahrungen, Raum für wahre Freude.

Minimalismus als Quelle der Zufriedenheit und inneren Ruhe

Die Entdeckung der Schönheit im Einfachen brachte eine tiefe Zufriedenheit mit sich. Ein minimalistisches Zuhause spiegelte die Klarheit in meinem Geist wider. Weniger Besitz, weniger Ablenkung, mehr Fokus auf das Wesentliche.

Der Minimalismus schenkte mir nicht nur äußere Ordnung, sondern auch innere Ruhe. Die Last der überflüssigen Dinge war verschwunden, und anstelle von materiellem Ballast fand ich Leichtigkeit. Jeder Gegenstand, der blieb, wurde bewusst gewählt und schenkte mir Freude und Erfüllung.

Reise zur Selbstfindung und Glück

Heute stehe ich vor meinem reduzierten Kleiderschrank und meinem aufgeräumten Zuhause – nicht ärmer, sondern reicher. Reich an Erkenntnissen, Erfahrungen und vor allem an innerer Fülle. Die Reise mag vorüber sein, aber der Minimalismus begleitet mich weiter, und mit jedem Schritt fühle ich mich näher bei mir selbst.

Minimalismus als Lebensphilosophie – Die Reise mag vorüber sein, aber die Lehren begleiten weiter

Jeder Lebensabschnitt birgt Veränderungen. Du und ich, wir passieren den Pfad der Erfahrungen und Erkenntnisse. Der Weg ist das Ziel. Wir gehen, laufen, rennen, stolpern, stehen wieder auf und entscheiden uns neu. Es gibt keine falschen Entscheidungen. Jede Entscheidung ist lediglich ein Versuch aus dem du schöpfen darfst. Manche Entscheidungen mögen sich falsch anfühlen, aber hätten wir ohne sie eine neue Erkenntnis gewonnen?

Besonders die Erfahrungen, die sich im Moment des Geschehens sehr schmerzhaft anfühlen, bereiten uns auf einen neuen Weg vor. Das musste ich viele Male bereits erfahren. Das Ausmisten und der Weg zu einem minimalistischen Leben bedeutet nicht zwingend Verzicht, sondern soll dazu führen ein bewussteres Leben zu führen. Ich will nicht abhängig von Konsumgütern sein, die vermeintlich mein Leben vereinfachen und die mir vorgaukeln, ich brauche sie für Prestige und Anerkennung. Sicherlich werde ich nicht aufhören können zu konsumieren oder in die Falle der Verlockung tappen. Doch ich kann mich selbst hinterfragen und bewusst entscheiden, wofür ich mein Geld ausgebe. Die 30 Tages Challenge hat mir sehr dabei geholfen Dinge anders zu betrachten. Sie hat mir aufgezeigt, dass ich zu bestimmten Gegenständen eine emotionale Verbindung geschaffen habe, die mir vorher nicht bewusst war. Ich durfte in dieser Zeit viel über mich lernen. Falls es dir genauso ergeht, dann freue ich mich dir mitteilen zu dürfen, dass Janine und ich ein Arbeitsbuch geschaffen haben, dass dir dabei hilft den Weg des Ausmisten und Organisation sicher zu durchlaufen.

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